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DIA-KOPIEREN

Zum Kopieren von Dias steht dem Fotografen ein Kaiser Farbvergrößerer samt Sonderzubehör zum Dia-Kopieren zur Verfügung. Eine Spiegelreflex-Kamera mit Makro-Objektiv 1:1 muß mitgebracht werden. Ebenso ist ein Drahtauslöser empfehlenswert. Der Farbkopf wird hiefür abgenommen und umgedreht in einen Rahmen auf die Arbeitsfläche gestellt. Eine Rahmenhalterung wird auf den Farbkopf gelegt, in welches das Dia gelegt wird. Anstelle des Farbkopfes wird die Kamera montiert und auf den darunterliegenden Farbkopf mit Dia ausgerichtet.

Für das Kopieren auf Diafilm gibt es eigene Dia-Copy-Filme, da auf normale Diafilme der Kontrast zu hoch ausfallen würde. Der Autor verwendet den Kodak Ektachrome SE Duplication Film SO-366. Dieser hat keine Angabe einer Norm-Empfindlichkeit und wäre im Prinzip durch Tests zu ermitteln. In der Praxis fährt man mit 10 DIN oder etwas darüber jedoch recht gut, am besten macht man eine Belichtung mit 10 DIN und korrigiert bei der 2. Aufnahme die Belichtung um 1/2, bzw. 1 Blendenstufe nach unten. In der Film-Beschreibung sind auch die Ausgangswerte für die Farbeinstellungen angegeben, welche ebenfalls zu testen wäre. Diese Werte werden über den Farbkopf eingestellt.

Währenddem für farbgetreue Dia-Duplikate einiger Testaufwand, bzw. Serien notwendig sind, minimiert sich der Aufwand für die angeführten Überblend-Tips beträchtlich. Der Autor kommt hiefür meist mit 2 Aufnahmen aus (nur Belichtungs-Variante).

Bei Dia-Kopieren von einem Farbdia auf ein SW-Dia (z. B. Agfa Scala 200x) entfallen Farbstiche. Der SW-Diafilm sollte weicher entwickelt werden, um den härteren Kontrast durchs Kopieren auszugleichen. Beim Kopieren auf Farbnegativ-Film brauchen keine Farbstiche berücksichtigt werden, da sie i. d. R. beim Vergrößern ohnehin ausgeglichen werden.

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